Grubenglück

In der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts wurden in Ostdeutschland riesige Flächen für den offenen Abbau von Braunkohle benutzt. Hier war Braunkohle der zentrale Energieträger. Dadurch veränderten Landschaften ihr Gesicht. Orte verschwanden nach ihrem Abriß, Straßen und Bahnlinien wurden verlegt und Flüsse umgeleitet.
Nach 1990 begann in Ostdeutschland eine energiepolitische und ökologische Wende.
Fast alle Tagebaue wurden geschlossen. Die Braunkohlekraftwerke wurden stillgelegt oder modernisiert. Die Rekultivierung der Restlöcher des Bergaus erfolgt durch Verfüllung oder Flutung. Die ehemaligen Bergbauregionen wandeln sich in touristisch nutzbare Seenlandschaften. Später wird wenig an diese Epoche der Industrialisierung erinnern.

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